6. Juli. 2008
Der Tag heute hat echt gut getan. Familiengottesdienst (Moderiert von Tobi und seiner Socke (-: ) und Sommerfest in meiner alten Heimatgemeinde. Dann mit Brüdern und Frauen nen Spielenachmittag. Also nichts für die Schublade klassischer Jungesellenabschied. Aber trotzdem gute Gemeinschaft. Hätte mich ziemlich fertig gemacht, einen Bollerwagen durch die Königsbrunner altstatt ziehen zu müssen, glaub ich. Jetzt neigt sich der Tag relativ früh dem Ende zu. Gut so.
Das Gewitter, was das Sommerfest beendete, war wieder sehr geil! Ich mag das total! Und jetzt regnets schön gleichmäßig aufs Dachfenster. So muss ein Sonntag abend sein. Cool eigentlich, dass man das Wetter überhaupt nicht beeinflussen kann. Da sind wir richtig schön machtlos. Danke, Gott.
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5. Juli. 2008
Uff - wieder einmal geht ein langer Tag zu Ende. Fast 9 Stunden lang Besorgungen gemacht: Hochzeitsschuhe, Hemd, Gürtel, Blumen, Bänder, Digicam, Ringe aufpolieren lassen,… Umgebung für Hochzeitsfotos rausgesucht, danach noch Tischstellplan perfektioniert. Zum Glück ist morgen Sonntag. Werden wohl einfach mal ausspannen. Gottesdienst mit Sommerfest in der Gemeinde und dann mit dem großen (-: Bruder (und anderen?) den chilligsten Junggesellenabend meines Lebens machen, oder so ähnlich.
Was mir aufgefallen ist: Die Leute reagieren total unterschiedlich darauf, wenn sie vernehmen, dass man heiratet. Manche Verkäufer laufen zur Topform auf, um ja das beste zu finden, verbreiten plötzlich die beste Atmosphäre oder setzen dieses herzschmerzschmachtendglücliche Lächeln auf.
Beim Jungesellenabschied eines Freundes vor kurzem kamen dagegen andauernd Kommentare wie: “Ach, du lieber Himmel!”, “Du Armer! (Wer hat dir denn das eingeredet.)”, “Selbst schuld!”, etc.
Kann es sein, dass die Hochzeit an sich einen echt hohen Stellenwert hat in unserem Land. Bei dem Gedanken, verheiratet zu sein es allerdings vielen eiskalt den Rücken runterläuft? Merkwürdig…
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2. Juli. 2008

Hab zum Ende meiner PivD-Zeit doch noch den Durchbruch geschafft! Die Fürther Nachrichten berichten über den Leitungswechsel im Downstairs. War echt ein cooles Erlebnis, zum Abschluss vom Bürgermeister ein persönliches Dankeschön mit Handschlag und Andenken-Geschenkchen zu bekommen (-: Würde ich nicht wegziehen, könnte ich jetzt bestimmt Autogrammkarten verteilen und Pressekonferrenzen geben.
…fragt sich nur, wie Stefan das gleich zum Einstieg hinbekommen hat…
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1. Juli. 2008
Hab lange nichts mehr gepostet. Hier kommt mal ein kleines Update.
Hatte die letzten Wochen gut zu tun. In mehr als einem Kraftakt haben Leah und ich unsere Zimmer + Wohnung in Marburg und Fürth aufgelöst, alles in Bananenkisten gepackt und nach Königsbrunn geschafft. Wahnsinn, wie schnell für mich die Ära Fürth vorbei ist. War echt nicht wenig Arbeit. Aber es macht auch Spaß. Hat ein bisschen das Gefühl von zusammen verwegenen Blicks im Sonnenuntergang der Sonne hinterher bis zum Horizont zu fahren.
Die nächsten Tage wohnen wir in Königsbrunn, wie in guten alten Zeiten. Letzte Vorbereitungen und diverse Feste und Familie genießen, bis wir dann ins Flugzeug steigen und verwegenen Blicks der Sonne hinterherfliegen, dem Abenteuer entgegen.
Grad sitz ich einfach nur auf der Terasse in der lauen Abendluft und höre gute Musik.
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10. Juni. 2008
…fasst gut zusammen, was diese Woche für mich auf dem Programm steht. Gestern mit dem TeensClub Vach zum Abschied gegrillt. Heute ist das Sommerfest im Downstairs dran. Am Freitag Abend kommt dann der Teenkreis in Fürth, zusammen mit einigen Jugendkreislern, und am Sonntag kommen dann die Gottesdienste. Dazwischen schnell noch Sachen für Hochzeit und Umzug regeln. Hab den Eindruck, ich nehme vieles gerade wieder einmal wie durch eine Milchglasbrille wahr. Schon ein komisches Gefühl, das ganze Zeug und die ganzen Leute, die 2 Jahre lang ein recht wichtiger Bestandteil des Lebens waren, einfach loszulassen… Ich freu mich sehr auf mein vor mir liegendes Leben. Aber das hat eben auch den Nachteil, dass ich das jetzige hinter mir lassen muss. Da tut eine Woche voller Abschiedsfeiern eigentlich ganz gut, um sich das ganze bewusster zu machen. Hab schon einige Abschiede hinter mir, in meinem Leben. Vielleicht mehr als viele anderen in jemals haben werden. Mir machts eigentlich auch Spaß, neue Dinge und Leute kennen zu lernen. Aber eine gute Sache, auf die ich mich in der Ewigkeit besonders freue, ist, dass man da nie mehr tschüss sagen wird.
Der ganze Trubel lässt die Zeit unheimlich schnell vergehen. Am Montag endet unsere Fernbeziehung! Endlich! Das ist eigentlich das Gegenteil von Abschied. Ein Stück Himmel auf Erden!? Ich fahre dann nach Marburg zur letzten Seminareinheit und zur Ordination. Danach brechen wir gemeinsam unsere Zelte in Marburg und Fürth ab, bevor es nach Königsbrunn geht für die letzten Hochzeitsvorbereitungen… und fürs große Fest… in 32 Tagen…
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2. Juni. 2008

Bin grad schon immer wieder am Zeug einpacken. Immerhin wohne ich schon nur noch 14 Tage in Fürth (wenn man mal alles Tage Teenkreisfreizeit, Oberseminar,… abzieht). Und da gibts schon noch das ein oder andere zu tun. Beim Pinnwand abhängen hab ich 2 Briefe gefunden, die ich vor 1 bzw. 2 Jahren an Gott geschrieben hab. Mit einer Menge Sachen drin, für die ich damals gebetet hab. Total cool, diese Briefe zu lesen. Eigentlich wusste ich es ja, aber wenn man es liest erstaunt es doch, wie viele von den Bitten dann tatsächlich eintreffen. Und selbst bei den Anliegen, die nicht eintreffen, ist es irgendwie beruhigend zu wissen, dass sie die ganze Zeit bei Gott waren. Die ganzen zwei Jahre. Echt cool!
Mein Tipp: Machs auch! Schreib auf, was dich grad bewegt, wofür du Gott bittest,… Und dann tu den Brief an eine Stelle, wo du ihn in einiger Zeit automatisch wiederfinden wirst. Vielleicht verpacke ich so einen Brief mit in mein Gepäck, das ich in gut 60 Tagen in England wieder auspacken werde. Oder in eine der Kisten, die ich erst wieder öffne, wenn wir aus England in einigen Jahren zurückkommen…
Da ich seit Ewigkeiten endlich wieder einen Eintrag gepostet hab, hab ich auch gleich mal oben meinen neuen Banner eingesetzt. Das Bild kommt mit freundlicher Genehmigung von Ding’s Thaikøkken aus Dänemark Danke!
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Begegnung mit Gott, Gebet |
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8. April. 2008
Vorhin ist Leah wieder nach Marburg abgefahren. Dank ihres recht günstigen Stundenplans kann sie dieses Semester ihre WE-Besuche hier bis Dienstag früh verlängern. Das ist echt ein sehr cooles Geschenk von oben, finde ich! (Danke Gott!)
War wieder ein total erlebnisreiches Wochenende. Hab am Samstag meinen Hochzeitsanzug gekauft. Ziehe sowas ja nicht so gerne an. Aber dieser gefällt mir echt extrem gut. (-: Und freu mich sehr darauf, ihn in 95 Tagen zu tragen. Der Brautmoden-Laden war der absolute Hammer. Warum wird man nicht immer beim Einkaufen so bedient?

Und dann haben wir einen neuen Laptop bestellt. Ein netter kleiner Asus X51RL-APO25D. Wahnsinn, wie preiswert die Dinger geworden sind. Auch die Festplatte aus Leahs altem Laptop zu sichern war spannend. Hat zum Glück geklappt.
Aus gegebenem Anlass hab ich meine Backup-Kultur überarbeitet. Mein Tipp ist Karens Replicator. Wie macht ihr eure Backups?
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3. April. 2008
In 100 Tagen ist es soweit! Beim Gedanken daran kribbeln jetzt schon die kleinen Finger. Bin gespannt, ob ich nach dem großen Tag dann Adrenalin-Entzugserscheinungen bekomme.
Wenn ich in meiner Freizeit nicht gerade verschwundene Seminararbeiten auf meinem USB-Stick suche und wiederherstelle, dreht sich alles um die Planung. Zuletzt gings um das Hochzeitsauto, Helfer im Gottesdienst und bei der Standesamtlichen, Verkauf meines jetzigen Autos und Suche nach der preiswertesten Möglichkeit, um mit Mann und Maus dann auf die Insel zu kommen. Macht eigentlich richtig Spaß - auch wenn alles wie immer mehr Zeit braucht, als einem lieb ist.

Wollte schon längst etwas zum Thema Tibet und den Olympischen Spielen schreiben. Ich finde es ganz schön naiv, nicht nur selbst auf jegliche Stellungnahme gegen diese heuchlerische “Reise der Harmonie” zu verzichten, sondern die Proteste auch noch möglichst vom Bildschirm zu halten, um die würdevollen chinesischen Vertreter bloß nicht zu brüskieren. Super, wie erfolgreich wir Westler unseren monologen Dialog führen. Wem halten wir da mal wieder den Steigbügel hin? Bin auf den Artikel von Toby gestoßen. Der trifft meine Meinung ganz gut.
Weiß jemand, wo es eine Tibet-Fahne zu kaufen gibt?
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25. März. 2008

Hab heute meine neuen Laufschuhe (New Balance 1050 mit Pronationsstütze *stolz*) ausprobiert und muss sagen: Man merkt durchaus einen gewissen Unterschied.
Hatte fast 2 Wochen nicht mehr gelaufen, nachdem meine alten Schuhe unheimliche Blasen verursacht haben… Waren ja auch keine Laufschuhe und einfach zu klein. Damit hab ich dem Grundsatz der bewussten Unprofessionalität etwas nachgegeben. Leider. Bin aber trotzdem stolz drauf, dass ich den Preis der Schuhe fast halbiert habe, indem ich mich mit den Farben von 2006 abgegeben habe. Wie uncool!
Ich hoffe jetzt nur, dass es bald nicht mehr so kalt ist. Durch den Wind und die Kälte ist mir ganz schwindelig geworden. Die Füße haben dagegen gar nicht mehr geschmerzt. Das war echt die Anschaffung wert.
In meinem Hochzeitscountdown nähern wir uns der 100. Leah ist grad bei ihrer Familie in England zu besuch und war auch wieder in unserer zukünftigen Gemeinde. Ich fahr morgen Abend für ein paar freie Tage nach Köngisbrunn in die alte Heimat…
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14. März. 2008
Übermorgen startet die Gebetswoche.
Hier gibts den Schichtenplan, und hier siehst du, was letztes Jahr abging.
Das Neue ist: Dieses Mal ist der Schichtenplan schon vorm Start recht voll! Bin der Meinung, dass eine Woche zu kurz ist (-: Schade noch dazu, dass ich selbst ein paar Tage nicht da sein kann… Sehe schon, die Woche steht unter einem gewissen Erwartungsdruck…
Über Ostern fahren wir dann wieder auf die Oster-Konferenz des EC-Bayern. Auch da freu ich mich sehr drauf! Hat einfach ein großes Potential an Tiefgang, Spaß, guter Atmo und netten Leuten. Ich halte da ein Seminar über 24/7-Prayer. Sehe schon, das wird wohl für die nächsten Tage mein Thema werden.
Ach ja, und fast vergessen. Heute Abend gibt’s im Teenkreis bei uns einen ganzen Abend Lobpreis (also Liebeslieder an Gott). Eigentlich sehr cool. Das ganze Beten gibt ein gutes Gegengewicht zu meinem vollen Terminplan.
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